Mit der Hausmusik begann’s …

Den Grundstein für den Mandolinenverein „Floridsdorfer Spatzen" legten die Familien Sedlacek und Zauner. Sie pflegten begeistert Hausmusik und es fanden sich immer mehr Interessenten, die mitmachten. Als es in der Wohnung zu eng wurde, begab man sich auf die Suche nach einem geeigneten Probelokal.

Als dieses gefunden war, wurde von nun an regelmäßig geprobt. Weihnachten 1973 fand das erste Konzert unter dem Dirigenten Oskar Götz statt. Mit großem Engagement führte er die „Floridsdorfer Spatzen" vier Jahre durch die Konzerte und arrangierte Musikstücke für die einzelnen Instrumentengruppen Mandoline, Mandola, Gitarre, Akkordeon, Flöte usw. Nach seinem plötzlichen Tod während eines Konzertes im Jahr 1977 übernahm Bertha Nidetzky die Leitung des Orchesters. Bald darauf stieß der Mandolinenverein auf den Vollblutmusiker Frank Berlingen. Unter seiner Führung verbesserte sich die Qualität des Orchesters, und besonders der Jugend gefiel seine anspruchsvolle und genaue Arbeitsweise. In dieser Zeit entstand die erste Schallplattenaufnahme.

Nach dem überraschenden Ausscheiden von Frank Berlingen begann mit Heinz Koihser eine neue Ära der „Floridsdorfer Spatzen". Mit seiner Art Musikstücke zu arrangieren und dem Mut, dabei auch Unübliches zu wagen, prägte er entscheidend den heutigen Stil des Orchesters.

Zum Frühjahrskonzert im März 2015 übernahm Heinz Koihser nach vielen erfolgreichen Konzerten zum letzten Mal die musikalische Leitung und wurde das Dirigat in weiterer Folge an Prof. Karl Svec, dem Leiter des Schubert Konservatoriums, übergeben.

Diese Zusammenarbeit dauerte jedoch nur einige Monate und seit Oktober 2015 steht nunmehr Wilhelm Wagner dem Orchester vor und leitet dieses mit viel Engagement.