Herbskonzert 2017 >zurück<

Musik ist kein Beruf, das ist eine Lebensweise.
Isaak Stern

Die Uhren waren schon auf Winterzeit umgestellt, Herbststürme fegten durch die Gassen, da luden die Floridsdorfer Spatzen zu ihrem Herbstkonzert am 12.11.2017 ins Haus der Begegnung, Wien 21., Angererstraße ein. Mit dem neuen Dirigenten, Kerem Sezen, der Sängerin Daniela Reiter, dem schon bekannten Sänger Michael Wagner und der Violinistin Christine Schwarzinger war abermals ein schönes und unterhaltsames Konzert zu erwarten. Das Publikum köstlich unterhalten hat der Moderator Viktor Kautsch, der schon vor der Moderation Applaus einheimste.

Eröffnet wurde der erste Teil mit dem Floridsdorfer Spatzenmarsch von Karl Schreier. Man hätte meinen können, der Radetzkymarsch steht am Programm, so temperamentvoll begann derSpatzenmarsch und temperamentvoll wurde er auch vorgetragen. Es folgte „Eine kleine Nachtmusik“, eine der populärsten Kompositionen von W.A.Mozart, vom Orchester gekonnt dargebracht. Das Publikum hat die Darbietung mit viel Applaus belohnt. Nun führte M. Wagner die Zuhörer ins Land der Operette, indem er gestand: „Dein ist mein ganzes Herz“ von Franz Lehar, ein unsterblicher Evergreen. Das Publikum war begeistert. Mit „Der Wind hat mir ein Lied erzählt“ von Lothar Brünne feierte D.Reiter ihr Debüt bei den Floridsdorfer Spatzen. Dieser Musiktitel ist einer der erfolgreichsten von Zarah Leander. D.Reiter gelang es, dieses Lied gut vorzutragen, was vom Publikum mit viel Applaus belohnt wurde. Anschließend wurde „Fiori appassiti“ (getrocknete Blumen) von Giacomo Sartori zu Gehör gebracht. Das Orchester hat sich durch eine sehr gute Vortragsweise ausgezeichnet. Balsam für die Seele war beim nächsten Stück das Spiel der Violinistin von „Meditation aus Thais“ von Jules Massenet. Sie wurde vom Ensemble wunderbar unterstützt und hat beim Publikum Begeisterung hervorgerufen. Das letzte Stück im ersten Teil war dem Orchester mit „Am Manzanares“ von Nico Dostal vorbehalten. Ein schwungvoller Abschluss.

Schwungvoll ging es im zweiten Teil mit „Rusticanella“ von Domenico Cortopassi weiter. Das Stück wurde mit viel Freude vom Orchester dargeboten. Danach wurde die „Melodie in F“ von Anton Rubinstein abermals vom Orchester mit viel Ausdruckskraft gespielt. Nun stellte der charmante M. Wagner fest „Gern hab ich die Frau´n geküßt“ von Franz Lehar. Die Zuhörer waren begeistert. Das Orchester meisterte das nächste nicht einfache Stück „Fiori sparsi“ (verstreute Blumen) von Giacomo Sartori unter seinem Dirigenten K.Sezen wunderbar. Man merkte, dass Dirigent und Orchester Spaß am Musizieren haben. Es war ein musikalischer Genuss. Das Stück wurde wunderbar präsentiert. So gab es großen Applaus. Es folgte noch ein Klassiker von Zahra Leander mit „Nur nicht aus Liebe weinen“ von Theo Mackeben, mit viel Gefühl gesungen von
D. Reiter. Für „Romanze und Tanz“ von Paul Walthers gab es verdienten lang anhaltenden Applaus. Beeindruckend war der zweite Auftritt von Chr.Schwarzinger mit ihrer Violine mit dem Stück „Serenata d´ amore“ von Charly Stummvoll. Träumerische Stimmung kam auf. Das Publikum war gefesselt. Einen würdigen Abschluss fand das Konzert mit „Mein Liebeslied muss ein Walzer sein“, von Robert Stolz, gesungen von D.Reiter und M.Wagner.

Der Applaus wollte nicht enden. So mussten Draufgaben folgen: Das Orchester und sein ausgezeichneter Dirigent verabschiedeten sich mit „Puppet on a string“ von Bill Martin und Phil Coulter und „Am Manzanares“, abermals mit viel Applaus belohnt.

Ein vergnüglicher Nachmittag mit einem schön zusammengestellten Programm war vorbei. Es beinhaltete Musik für jeden Geschmack. Die ausgezeichneten Darbietungen von allen Teilnehmern wurden mit viel Applaus honoriert.

Wir wünschen Ihnen jetzt schon viel Vergnügen für´s Frühjahrskonzert 2018!