Herbstkonzert 2016 >zurück<

Es genügt nicht, dass man Musik nur hören kann. Man muss Musik auch sehen können.
Igor Strawinsky


Der Herbst zeigt sich in den buntesten Farben, und so luden die Floridsdorfer Spatzen am 6.November 2016 zum Herbstkonzert ins Haus der Begegnung in Wien 21., Angererstraße 14 ein.

Eine große Zuhörerschar folgte der Einladung und lauschte der Musik, die ihr vom Orchester, unter der Leitung von Wilhelm Wagner, den Sängerinnen Claudia Puhr und Daniela Treffner und dem Sänger Tomasz Pietak dargeboten wurde. Robert Kolar führte das Publikum als Moderator mit lustigen Gschichterln durch das Programm. Die Stücke waren fabelhaft ausgewählt und haben die Zuhörer begeistert.

Der erste Teil wurde mit dem Floridsdorfer Spatzenmarsch von Karl Schreier eingeleitet. Das nächste Stück Air on the G-string von J.S.Bach wurde gefühlvoll vom Orchester dargeboten. Danach folgte Gold und Silber von Franz Lehar.. Wer kennt nicht diesen wunderschönen Walzer. Der Vortrag des Orchesters war eindrucksvoll und wurde vom Publikum dementsprechend mit viel Applaus honoriert. Du sollst der Kaiser meiner Seele sein von Robert Stolz, gesungen von C.Puhr, wurde begeistert aufgenommen. Der nächste Ohrenschmaus war Plaisir d´amour von J.P.Martini, vorgetragen von D.Treffner. Die Zuhörer hatte sichtlich Freude an dem Gesang. Jetzt war wieder das Orchester mit Il canto dei Cherubini von Giacomo Sartori an der Reihe, eine wunderbare Darbietung. T. Pietak stellte danach fest: Dunkelrote Rosen bring ich, schöne Frau von
Carl Millöcker, und damit sang er sich in die Herzen der Zuhörer. Einen wunderbaren Auftritt hatten C.Puhr und D.Treffner mit der Barcarole von J.Offenbach. Es gab großen Applaus. Mit
Loin du bal von E.Gillett wurde vom Orchester die Pause eingeleitet.

Nach der Pause fesselte das Ensemble das Publikum mit Perfidia von Alberto Dominguez. Mit dem anschließenden bekannten Schwips-Lied von Johann Strauss brillierte C. Puhr. Das Publikum war begeistert. Oh, Donna Clara von J.Petersburski, gesungen von T.Pietak war der nächste Ohrwurm. Die erste Strophe sang er in deutscher Sprache und die zweite in polnischer Sprache, was natürlich beim Publikum großen Anklang fand. Mit dem Stück Schönes Spanien von Sepp Nissl hat das Orchester mit seinem Dirigenten W.Wagner sein Können unter Beweis gestellt. Man merkte die Freude am Musizieren. Nach Paris entführte D.Treffner die Zuhörer mit I love Paris von
Cole Porter. Sehr bekannt war auch das folgende Liebeslied, nämlich True love, ebenfalls von Cole Porter. Unterstützt wurde das Orchester überraschend gesanglich von den Sängerinnen C.Puhr und D.Treffner, die allerdings hinter dem Vorhang standen. Einen schwungvollen Abschluss fand das Konzert mit Azzurro von Paolo Conte.

Ein schöner und unterhaltsamer Nachmittag mit einem abwechslungsreichen Programm war zu Ende. Es war eine ausgezeichnete Gesamtleistung aller Mitwirkenden. Lautstarker Beifall wurde gespendet, und so mussten Draufgaben folgen. Alle Mitwirkenden befanden sich bei den Draufgaben auf der Bühne. Mit Time to say goodbye wurde zunächst gefühlsbetont Abschied genommen. Bei When the saints go marchin in waren die Zuhörer nicht mehr zu halten. Der Rhythmus ging aufs Publikum über. Die Zuhörer taten mit frenetischem Applaus ihre Zufriedenheit kund.

Wir hoffen, dass es ein Wiedersehen bei unserem Frühjahrskonzert 2017 gibt!