Herbstkonzert 2012 >zurück<

Es ist nicht erforderlich Musik zu verstehen,
man braucht sie nur zu genießen.

Genießen konnte das Publikum die Mandolinenmusik der Floridsdorfer Spatzen am
18.November 2012 im Haus der Begegnung in Wien 21., Angererstraße. Dank des Dirigenten
Heinz Koihser, der die Stücke wie immer ausgezeichnet arrangierte, Dank der Sänger, die brillierten, und natürlich auch Dank des Orchesters, wurde das Konzert zu einem musikalischen Erlebnis und zu einem großen Erfolg. Der Moderator Christian Müller, beim Großteil des Publikums sehr bekannt, führte in gewohnt launiger Weise durch das überaus abwechslungsreiche Programm.

Traditionell eröffnete das Orchester das Herbstkonzert mit dem "Floridsdorfer Spatzenmarsch" von Karl Schreier. Mit dem Potpourri "Martha" von Friedrich von Flotow setzte das Orchester das Konzert fort. "O schöne Jugendtage" von Wilhelm Kienzl, gefühlvoll vorgetragen von I.Wallner, war eine beachtliche Darbietung sowohl von der Sängerin, als auch vom Orchester. Innig und zärtlich brachte das Orchester "Die Zufriedenheit" von W.A.Mozart dar. C.Puhr sorgte mit "Una voce poco fa" von Gioachino Rossini für einen weiteren Höhepunkt. Ihre wunderbare Stimme erfüllte den Saal. Dank des ausgezeichneten Arrangements von Dirigent H.Koihser war das Orchester eine ausgezeichnete Begleitung. "Il canto dei Cherubini" von Giacomo Sartori war wieder dem Orchester vorbehalten. Es folgte der Ohrwurm "In einem kleinen Cafe in Hernals" von Hermann Leopoldi, gesungen von W.Stanicek. Der erste Teil dieses Konzertes wurde mit "Il canto del diavolo" von Giacomo Sartori beendet.

Mit "Ungarische Skizzen" von Hans Schmitt wurde der zweite Teil temperamentvoll vom Orchester eingeleitet. Jetzt ging es Schlag auf Schlag. Ein Ohrwurm folgte dem nächsten. "Klänge der Heimat" von Johann Strauss, gesungen von C.Puhr, riß das Publikum zu großem Applaus hin. Ebenso die
"Schiwago Melodie" von Maurice Jarre. I.Wagner stellte mit dem alten Marlene Dietrich Schlager fest: "Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt" von Friedrich Hollaender. Chr.Müller führte die Zuhörer mit "Griechischer Wein"von Udo Jürgens in den sonnigen Süden. Schon beim nächsten Stück wurde das Publikum wieder in unsere schöne Heimat versetzt mit "Der narrische Kastanienbaum" von Pepi Wakovsky, gesungen von W.Stanicek. Schwungvoll klang das Herbstkonzert mit den "Koboldstreichen" von Richard Oesterreicher aus.

Ein Konzert, das durch die Programmgestaltung, die Arrangements, durch die Sänger und nicht zuletzt durch das Orchester großen Anklang fand, und das vom Publikum mit lang anhaltendem Applaus bedacht wurde. Zugaben waren wegen des großen Erfolges Pflicht. C.Puhr und I.Wallner betraten abermals die Bühne und erfreuten das Publikum mit "Brüderlein fein" von Ferdinand Raimund. Chr.Müller flehte die Zuhörer an: "Bringt mich bitte pünktlich zum Altar" von Frederick Loewe.