Herbstkonzert 2011 >zurück<

Musik allein ist die Weltsprache und braucht nicht übersetzt zu werden (Berthold Auerbach)

Nachdem das Festkonzert im Frühjahr 2011 ein voller Erfolg war, besuchten unsere treuen Zuhörer das Herbstkonzert der Floridsdorfer Spatzen am 13.11.2011 im Haus der Begegnung, in Wien 21, Angererstraße, abermals sehr zahlreich. Die Erwartungen waren natürlich nach dem Festkonzert sehr hoch, und das Publikum wurde nicht enttäuscht. Die Zusammenstellung und die Arrangements der Stücke sind dem Dirigenten Heinz Koihser ausgezeichnet gelungen. Die Sängerinnen Cornelia Hübsch, Daniela Treffner, der Sänger Michael Wagner, die bezaubernde Cellistin Hanna Ehm, der Moderator Viktor Kautsch und last but not least das Orchester trugen zum Erfolg des Konzertes bei.
Der erste Teil wurde mit dem „ Floridsdorfer Spatzenmarsch“ von Karl Schreier eingeleitet. Und schon folgte ein Höhepunkt: „Fra Diavolo“ von D.E.Francois Auber. Das Orchester zeigte wieder einmal deutlich, was in ihm steckt. Mit viel Gefühl wurde „Air on the G String“ von J.S. Bach den Zuhörern dargeboten. Einfühlsam wurde „Le Cygne“ (Der Schwan) von Camille Saint-Saens von der 14 jährigen Hanna Ehm, unterstützt vom Ensemble, vorgetragen. Es war eine Freude, ihr zuzuhören. Eine gute Darbietung bot das Orchester bei der „Ballettmusik“ von Franz Schubert. Das erste Gesangstück war Cornelia Hübsch vorbehalten mit „Solveigs Lied“ von Edvard Grieg. Schwermut prägte den Vortrag. Schwungvoller ging es mit dem „Lagunenwalzer“ von Johann Strauß, gesungen von Michael Wagner, weiter. Im nächsten Stück wollte Daniela Treffner wissen „Kann denn Liebe Sünde sein“ von Lothar Brühne. Mit „Fuego en el Sangre“ (Feuer im Blut) von Franz Truhlar, temperamentvoll vom Orchester dargeboten, ging es in die Pause. „La petit Balletteuse“ (Die kleine Balletttänzerin) von Karl Rieder eröffnete den 2. Teil. Cornelia Hübsch sang gefühlvoll über die „Liebe, du Himmel auf Erden“ von Franz Lehar. Bei der „Scandia Suite“ von Paul Walthers zeigte das Orchester abermals sein Können. Man fühlte sich richtig in den hohen Norden versetzt, mal heiter und beschwingt, mal schwermütig. Man sah die Trolle förmlich tanzen. Es folgte „Plaisir d´amour von J.P. Martini, gesungen von Daniela Treffner. Danach hatte das junge Talent Hanna Ehm seinen zweiten Auftritt mit „Song of the birds“ von Pablo Casals, den sie ebenso bravourös meisterte. Das Publikum war hingerissen. Den nächsten Ohrwurm bot Michael Wagner mit „Maria“ von Leonard Bernstein. Das offizielle Programm endete mit viel Schwung mit den „Vier Songs“ von Stephen Foster. Der lang anhaltende Applaus musste natürlich mit 2 Zugaben belohnt werden. Das „Katzenduett“ von Gioacchino Rosini, gesungen von Cornelia Hübsch und Daniela Treffner war eine wunderbare Draufgabe. Danach äußerten Cornelia Hübsch und Michael Wagner den Wunsch „Tanzen möcht ich“ von Emmerich Kalman. Der Applaus wollte abermals nicht enden, aber der Dirigent Heinz Koihser übermittelte dem Publikum, dass man aufhören sollte, wenn es am Schönsten ist. Und so war es dann auch.
Es ist den Floridsdorfer Spatzen wieder einmal gelungen, dem Publikum einen entspannten und vergnüglichen Nachmittag zu bereiten. Der Schlussapplaus war die Bestätigung. Das Konzert war abermals ein Genuss für alle.
Über ein Wiedersehen beim Frühjahrskonzert 2012 würden wir uns sehr freuen!