Fruehjahrskonzert 2009 >zurück<

MUSIK IST DIE GEMEINSAME SPRACHE DER MENSCHHEIT


Musik in allen Klangfarben hat es wieder am 29.3.2009 beim Frühjahrskonzert der Floridsdorfer Spatzen im Haus der Begegnung in der Angererstraße gegeben. Die Garantie für einen erfreulichen Nachmittag waren der Dirigent Heinz Koihser, der schöne Melodien aus dem Musikkoffer zauberte und auch alle Stücke in gekonnter Manier arrangierte , das Orchester „Floridsdorfer Spatzen“, das immer wieder sein Können unter Beweis stellt, die Sänger, Frau Claudia Puhr und Herr Manfred Schwaiger, und auch der Conferencier Viktor Kautsch, der unterhaltsam und witzig durch das Programm führte.
Das Orchester startete mit dem Floridsdorfer Spatzenmarsch von Karl Schreier und setzte mit „Der Freischütz“ von C.M.v.Weber fort. Durch den sehr guten Vortrag des Freischütz signalisierte das Orchester dem Publikum, dass noch weitere Höhepunkte zu erwarten sind. Ein weiteres Orchesterstück war „Intermezzo sinfonico“ von Pietro Mascagni, das mit viel Gefühl gespielt wurde. Nun folgte wahrlich ein Höhepunkt mit „Mi chiamano Mimi“ von Giacomo Puccini, gesungen von Frau C. Puhr. Das Orchester, der Dirigent und die Sängerin waren in vollem Einklang und dementsprechend wurde die Leistung auch honoriert, nämlich mit heftigem Applaus. Die „Elisabeth-Serenade“ von Ronald Binge war das nächste Orchesterstück. Es folgte ein weiterer Höhepunkt , ein Ohrwurm, „Ein Mädchen oder Weibchen“ von W.A. Mozart, gesungen von Manfred Schwaiger. Hier stimmte die Chemie zwischen Orchester und Sänger, und das wusste das Publikum zu schätzen. Vor dem letzten Stück des ersten Teiles gab es nun eine Überraschung: Der Dirigent H. Koihser, hat das Orchester vor 25 Jahren zum erstenmal geleitet und dafür wurde er geehrt. Mit “Pot-pourri Popolare“ von Giacomo Sartori wurde der erste Teil, der vollen Anklang fand, beendet.
Nach der Pause folgte ein Hit dem anderen. Eröffnet wurde der 2.Teil mit dem Schlager „Buona notte“ von Rocco Granata. Danach träumte M. Schwaiger “ Wenn ich einmal reich wär´“ von Jerry Bock. Der Traum war bald ausgeträumt und das Orchester versetzte das Publikum mit „Wolgaklänge“, eine russische Volks-und Tanzweise von Theodor Ritter, nach Russland. Bestens vorbereitet und beeindruckend wurde das Stück dargeboten. Das nächste Stück hieß zwar „Das Lied ist aus“ (Frag nicht warum ich gehe) von Robert Stolz, aber das Konzert war noch lange nicht aus. Frau C. Puhr erfreute das Publikum mit „Tonight“ von Leonard Bernstein. Sehr rhythmisch und mit viel Elan folgte „Besame mucho“ von Consuelo Velazquez. Wo Robert Stolz, da ist auch Franz Lehar nicht weit. Frau C. Puhr und Herr M. Schwaiger hatten das Publikum mit „Lippen schweigen“ in Walzerlaune versetzt. Ein flottes Ende fand das Konzert mit dem „Bersaglieri Marsch“
Nachdem der Dirigent, das Orchester, die Sänger und der Conferencier für ungetrübte Freude sorgten und dies vom Publikum mit lang anhaltendem Applaus honoriert wurde, durften Zugaben nicht fehlen. „Das kleine Beisl“ , gesungen von Herrn M. Schwaiger (aber auch unter Mitwirkung des Publikums) und das „Schwips-Lied“, gesungen von Frau C. Puhr begeisterten unser Publikum vollends. Das Orchester hat mit diesem Konzert sicher erfüllt, was sich das Publikum von ihm erwartet hat. Es war Musik mit Herz, belebend und verbindend. Bis zum nächsten Mal!.