Fruehjahrskonzert 2018 >zurück<

Die Musik spricht für sich allein. Vorausgesetzt wir geben ihr eine Chance.
Yehudi Menuhin

Die Zeit der bunten Frühlingsboten ist angebrochen, und die Floridsdorfer Spatzen luden zu ihrem Frühjahrskonzert am 18.3.2018 ins Haus der Begegnung in Wien 21, Angererstraße.
Dem Dirigenten Kerem Sezen, und dem Orchester gelang es, ein erstklassiges und abwechslungsreiches Programm, unter Mithilfe der Sängerin M.Ottitsch (Sopran) und des Sängers M.Schwaiger (Bass Bariton), dem Publikum zu bieten. Der Moderator Viktor Kautsch führte, wie gewohnt, souverän durch das Programm.

Eingeleitet wurde das Konzert mit dem „Floridsdorfer Spatzenmarsch“ von Karl Schreier. Danach entführte das Orchester die Zuhörer nach Persien mit „Auf einem persischen Markt“ von Albert W.Ketelbey. Eine beachtliche Darbietung. Rhythmisch ging es mit dem Tango „Ein Abend in La Sagra“ von Hans Schwestka weiter. Nun wünschte sich M.Schwaiger als Papageno „Ein Mädchen oder Weibchen“ von W.A.Mozart. Das Publikum würdigte den Auftritt mit viel Applaus. Anerkennung verdiente sich das Orchester mit der „Humoreske“ von A.Dvorak, der Beifall war groß. Ihre blendende Stimme konnte M.Ottitsch bei „O mio babbino caro“ von G.Puccini einsetzen. Ihr Vortrag war ein Erlebnis. Die „Hohe Schule“ von R.Jarischko und „Pepita“ von V.Billi waren die letzten Stücke im ersten Teil. Das Orchester präsentierte sich wieder bestens. Die Freude am Musizieren machte sich sowohl beim Orchester als auch beim Dirigenten bemerkbar. Das Publikum ging sehr zufrieden in die Pause.

Nach Japan entführte das Orchester mit dem Stück „Japanischer Laternentanz“ von Yoshitomo sein Publikum. Mit heftigem Applaus wurde die Leistung honoriert. Es folgte ein sehr schöner Vortrag des Orchesters bei „Ricordo´d´Italia von G.B.Pironi. Bei einem Frühjahrskonzert darf natürlich „Frühling in Wien“ von R.Stolz nicht fehlen, gesungen von M.Ottitsch. Das Zuhören war ein Genuss. Im Marschtempo ging es beim
„Bersaglieri Marsch“ von R.Eilenberg weiter. Danach folgte „Brüderlein fein“ von F.Raimund, gesungen von M.Ottitsch und M.Schwaiger. Sie betörten das Publikum, es war ein Hochgenuss. Bei „Doux Adieu“ von Fr.Menichetti merkte man, wie gut der Dirigent und das Orchester eingespielt sind. In seinem Element war M.Schwaiger bei „Singin´in the rain“ von N.H.Brown und A.Freed. Mit diesem Ohrwurm rief M.Schwaiger Begeisterung beim Publikum hervor, aber nicht nur durch seinen Gesang sondern auch durch seine Tanzeinlage. Den nächsten Ohrwurm lieferte M.Ottitsch mit „Summertime“ von G.Gershwin. Sie hat diese unvergessene Melodie eindrucksvoll vorgebracht. Der Schlusspunkt war dem Orchester mit „Buona notte“ von R.Granata vorbehalten. Das Publikum wollte sich allerdings mit diesem Schlussstück nicht zufrieden geben und forderte vehement Zugaben. So träumte M.Schwaiger „Wenn ich einmal reich wär“ und das Orchester verabschiedete sich schwungvoll mit „Musik, Musik, Musik“.

Den Floridsdorfer Spatzen mit ihrem Dirigenten ist es wieder gelungen, ein buntes und schwungvolles Programm mit wunderbarer Musik auf die Beine zu stellen, und das gesamte Ensemble hat damit den Zuhörern einen vergnüglichen Nachmittag bereitet. Das Publikum zollte die Leistung mit heftigem Schlussapplaus.

Es lohnt sich, zu unserem Herbstkonzert 2018 zu kommen! Auf Wiedersehen!