Fruehjahrskonzert 2016 >zurück<

Pflege die Musik, das ist die Ausbildung der inneren Harmonie!
(Konfizius)

Es ist Frühling in Wien, und die Floridsdorfer Spatzen luden am 17.4.2016 zum Frühjahrskonzert ins Haus der Begegnung in Wien 21., Angererstraße ein. Nachdem das Herbstkonzert unter dem Dirigenten Wilhelm Wagner ein voller Erfolg war, war das Interesse für dieses Konzert wieder sehr groß. Die Zuhörer konnten sich an den Vorträgen der Sängerinnen Marika Ottitsch-Fally und Daniela Treffner, dem Sänger Michael Wagner und nicht zuletzt an Viktor Kautsch als Moderator, der mit lustigen und interessanten Anekdoten aufwartete, erfreuen.
Wie gewohnt begann der erste Teil mit dem Floridsdorfer Spatzenmarsch von Karl Schreier. Mit dem Stück Kirschblüte von Sepp Nissl entführte das Orchester die Zuhörer ins ferne Japan. Danach erntete M.Ottitsch-Fally mit In mir klingt ein Lied von Frederic Chopin großen Applaus. Mit viel Beifall wurde das Orchester mit der Darbietung von Bolero von Theodor Ritter bedacht. M. Wagner träumte nun mit Drunt in der Lobau von Heinrich Strecker, von der Lobau, wo die Einsamkeit winkt und die Nachtigall singt, und Viele träumten mit ihm und haben mitgesummt. Mit Kauf dir einen bunten Luftballon von Anton Profes lieferte D. Treffner den nächsten Ohrwurm und begeisterte das Publikum. Jetzt war das Orchester mit Plava Laguna an der Reihe. Man merkte, dass der Dirigent und die Spieler sehr gut aufeinander abgestimmt sind, und daher gab es viel Applaus. Was geschieht Wenn die kleinen Veilchen blühen verriet uns Michael Wagner und konnte damit das Publikum begeistern. Bei Tramonto von Giacomo Sartori konnte das Orchester abermals seine Spielfreude unter Beweis stellen. Einig vor der Pause waren sich M.Ottitsch-Fally und
M. Wagner mit dem Lied Machen wir´s den Schwalben nach von Emmerich Kalman. Sie verdienten sich den lang anhaltenden Applaus.

Nach der Pause präsentierte das Orchester das Spanisches Ständchen von Hans Schmitt und die sehr bekannte Melodie Roter Mohn von Michael Jary. D.Treffner stellt die Frage Kann denn Liebe Sünde sein? von Lothar Brühne. Die Zuhörer waren hellauf begeistert. Die Alt Ottakringer Tänze von Rudolf Müntner waren wieder dem Orchester vorbehalten und wurden mit viel Ausdruckskraft vorgetragen. Ein Genuss war die Darbietung von M.Ottitsch-Fally mit Im Prater blüh´n wieder die Bäume von Robert Stolz. Vom Prater wurde ein großer Sprung, schon als Vorfreude auf den Sommer, nach Neapel mit O mia bella Napoli von Gerhard Winkler gemacht. Ein Fest für die Ohren war Besame Mucho von Consuelo Velazques, gesungen, und zwar in spanischer Sprache, von D.Treffner. Dementsprechend langen Applaus gab es. Der nächste Hit war Vaya con dios von Larry Russel. Mit viel Schwung wurde das Stück vom Orchester dargeboten. Mit dem Schlussstück Aber dich gibt’s nur einmal für mich von Pit verabschiedeten sich der Dirigent Wilhelm Wagner und das Orchester. Eine Melodie, die die Zuhörer zum Mitsingen animierte. Doch so schnell gab sich das Publikm nicht zufrieden. Nachdem es vom schönen und abwechslungsreichen Programm hellauf begeistert war, forderte es Zugaben. Das Orchester reiste nach Italien mit Capri Fischer von Gerhard Winkler, und die Sängerinnen M.Ottitsch-Fally und D.Treffner gaben den guten Rat Man muss mal ab und zu verreisen von Nico Dostal. Der Applaus wollte nicht enden, und daher gab es sogar mit Besame Mucho eine dritte Zugabe.

Es war ein schönes Konzert, die Stücke waren fabelhaft ausgewählt, und das Publikum hat sich mit viel Zwischenapplaus und mit einem großen Schlussapplaus bei allen Mitwirkenden bedankt.

Auf Wiedersehen beim Herbstkonzert 2016!