Fruehjahrskonzert 2015 >zurück<

Die Stille zwischen den Noten ist genauso wichtig wie die Noten selbst
W.A. Mozart

Am 29.3.2015 lud wieder einmal das Mandolinenorchester „Floridsdorfer Spatzen“ die große Fangemeinschaft zum Frühjahrskonzert ins Haus der Begegnung in Wien 21, Angererstraße ein.
Dem Orchester mit seinem Dirigenten Heinz Koihser, der wie immer die Stücke arrangierte, der Sängerin Viktoria Car, dem Sänger M.Wagner, der Geigerin Chr.Schwarzinger und dem immer Fröhlichkeit ausstrahlenden Moderator V.Kautsch ist es abermals gelungen, dem zahlreich erschienenen Publikum unbeschwerte Stunden zu bescheren.
Das Programm begann traditionsgemäß mit dem „Floridsdorfer Spatzenmarsch“ von Karl Schreier.
Es wurde fortgesetzt mit der „Lustspiel Ouvertüre“ von Bela Keler, der heute ein fast vergessener Komponist ist, doch dieses Stück ist populär geblieben. Mit viel Feingefühl brachte V.Car „An die Musik“, einem Loblied an die Kunst der Musik, von Franz Schubert, begleitet vom Orchester,dar. Danach zeigte das Orchester abermals sein Können mit dem „Intermezzo Sinfonico“ von Pietro Mascagni. Mit großem Beifall wurde der Gesang von M.Wagner mit „Una furtiva lagrima“ von Gaetano Donizetti belohnt. Der Vortrag des Sängers, unterstützt durch das Orchester, war ein Erlebnis. Ein schöner Erfolg war das Folgestück „Doux Adieu“ von Francois Menichetti. Bei der „Toselli Serenata“ von Enrico Toselli, beeindruckten Chr.Schwarzinger mit ihrer Geige und das Orchester. Der Schlusspunkt des ersten Teiles war „La Sagra del Villaggio“ von Giacomo Sartori.
Der zweite Teil begann mit „Casablanca“ von Rudolf Krebs schwungvoll. Mit dem Walzerlied „Liebe, du Himmel auf Erden“ von Franz Lehar, hatteV.Car ihren zweiten Auftritt, der ebenfalls mit viel Applaus honoriert wurde. Bei „Fiori sparsi“ von Giacomo Sartori präsentierte sich das Orchester bestens. Nach Venedig entführte M.Wagner die Zuhörer mit dem „Gondellied“ von Johann Strauss, und wurde souverän dargeboten.
Der nächste Leckerbissen war „Santa Lucia“ von Konrad Wölki, den dieser nach einer neapolitanischen Volksweise geschrieben hat. Eine ausgezeichnete Darbietung bot die Geigerin Chr.Schwarzinger, assistiert vom Orchester mit dem „Jalousie-Tango“ von Jakob Gade. Unvergessen ist auch die nächste Melodie „Buona notte“ von Rocco Granata. Mit diesem Stück war das offizielle Konzert zu Ende. Aber es wären nicht die Floridsdorfer Spatzen, wenn das Publikum nicht Zugaben durch lang anhaltenden Applaus gefordert hätte. V.Car und M.Wagner gestanden sich„Niemand liebt dich so wie ich“ von Franz Lehar und die Geigerin mit dem Orchester nahmen mit dem sehr bekannten Schlager „Wenn einmal in fernen Tagen“ von Charly Gaudriot vom Dirigenten Heinz Koihser Abschied, der damit seinen Dirigentenstab bei den Floridsdorfer Spatzen zurück legte.
Es war ein sehr schönes vom Dirigenten Heinz Koihser zusammengestelltes Programm, und wurde aufgelockert durch einige Gschichterln und Gedichte vom Moderator V.Kautsch. Zum großen Erfolg trugen natürlich auch V.Car und M.Wagner und die Geigerin Chr.Schwarzinger bei. Es war für das zahlreich erschienene Publikum sicher ein vergnüglicher Nachmittag und jede Menge Unterhaltung. Belohnt wurden alle durch frenetischen Schlussapplaus und Standing Ovations. Es war ein Fest!