Fruehjahrskonzert 2014 >zurück<

Mit Hilfe der göttlichen Tonkunst lässt sich mehr ausdrücken und ausrichten als mit Worten
(Carl Maria v. Weber)

Den „Floridsdorfer Spatzen“ ist es gelungen, beim Frühjahrskonzert, das am 30.3.2014 im Haus der Begegnung, im 21. Bezirk in der Angererstraße stattfand, mit einem abwechslungsreichen Programm sein treues Publikum auf den Frühling, bzw. Sommer einzustimmen. Die musikalische Leitung lag in den bewährten Händen des Dirigenten Heinz Koihser, der, wie immer, die Stücke arrangierte. Die Sängerinnen Marika Ottitsch-Fally und Daniela Treffner, sowie der Sänger Christian Müller, der gleichzeitig die Leute mit seiner Moderation köstlich unterhielt, begeisterten das Publikum.
Zum Auftakt gab es wie immer den „Floridsdorfer Spatzenmarsch“ von Karl Schreier. Bei „Die Nürnberger Puppe“
von A.C.Adam zeigte das Orchester seine große Ausdrucksstärke. Das Publikum dankte mit großem Applaus. Mit viel Beifall wurde auch der Vortrag von M.Ottitsch-Fally mit „Endlich naht sich die Stunde“ von W.A. Mozart bedacht. Anerkennung bekam das Orchester beim nächsten Stück „Frühlingserwachen“ von Emanuel Bach. D. Treffner sorgte mit der „Sequidilla“ von Georges Bizet für einen Höhepunkt. Der Beifall und Jubel war groß. Eine beachtliche Darbietung bot das Orchester mit „Passione e gioia“ von Giacomo Sartori. Bei der „Barcarole“ von Jaques Offenbach setzten M.Ottitsch-Fally und D.Treffner ihre blendenden Stimmen in Szene und bekamen stürmischen Beifall. Vor dem Ausklang des ersten Teiles mit „Sefira“ von Ludwig Siede wurde Heinz Koihser, anlässlich seines dreißigjährigen Dirigentenjubiläums bei den Floridsdorfer Spatzen, geehrt.
Nach der Pause hat das Orchester mit dem Stück „Vive Monsieur le Maire“ von Fr. Menichetti wieder überzeugt. Danach gestand Chr. Müller: „Gern hab´ ich die Frau´n geküsst“ von Franz Lehar, und das Publikum dankte ihm seine Ehrlichkeit mit viel Applaus. Jetzt war das Orchester wieder am Zug mit „Drunt in der Lobau“ von Heinrich Strecker, und die Leute erfreuten sich daran und sangen begeistert mit. Mit viel Temperament trug M.Ottitsch-Fally „Veronika, der Lenz ist da“ von Walter Jurmann vor. Das Orchester mit seinem engagierten Dirigenten entführte im nächsten Stück die Zuhörer mit „Florentinische Nächte“ von Nico Dostal in das wunderschöne Italien. H.Koihser trat dabei sogar als „Sänger“ auf. Nach den „Florentinischen Nächten“ stellte D. Treffner fest: „I feel pretty“ von Leonard Bernstein, ein schöner und schwungvoller Vortrag. Mit der bekannten Melodie „Smoke gets in your eyes“ von Jerome Kern setzte das Orchester fort. Ein bisschen wehmütig wurde die Stimmung durch „Wenn der Herrgott net will“ von Ernst Arnold, gesungen von Chr. Müller. Das Publikum hat ergriffen gelauscht. Mit dem Schlussstück „Bolero“ von Theodor Ritter gab das Orchester eine Probe seines Könnens ab. Es gab lang anhaltenden Applaus.
Ein Konzert, das für jeden etwas bot, war zu Ende. Es ließ keine Wünsche offen, und so gab es natürlich auch den Wunsch für Zugaben, die sich die Zuhörer erklatschten. Das „Katzenduett“ von Gioacchino Rossini, gesungen von M. Ottitsch-Fally und D. Treffner, versetzte das Publikum in eine beschwingte Stimmung. Es wurde aus dem Katzenduett allerdings ein Katzentrio, da H. Koihser abermals mitsang. Durch „Das kleine Beisl“ von Pierre Kartner, gesungen von Chr. Müller wurde die Stimmung noch gesteigert und animierte die Leute zum Mitsingen, was sie auch lautstark taten.
Diesmal gab es sogar auf Wunsch des Publikums eine dritte Zugabe, nämlich die „Barcarole“. Der Dirigent, das Orchester und die Künstler wurden mit einem großen Schlussapplaus bedacht.
Dem Orchester gelang es unter dem Motto

„Mache einem Menschen Freude und es beglückt dein eigenes Herz“ (Theodor Hieck)

das Publikum fürs Herbstkonzert zu begeistern, und es freut sich schon auf ein Wiedersehen!