Fruehjahrskonzert 2010 >zurück<

Ohne Musik wär´alles nichts
(W.A. Mozart)

Um wieder Musik mit Gefühl und Herz zu hören, strömte das treue Publikum der Floridsdorfer Spatzen am 18.4.2010 in den 21. Bezirk in die Angererstraße ins Haus der Begegnung. Der Dirigent und Arrangeur der Stücke, Heinz Koihser, hat bei der Zusammenstellung des Programms wieder viel Gespür gezeigt und hat sein Orchester zu sehr guten Leistungen angespornt. Die Verständigung zwischen dem Dirigenten und dem Ensemble klappte einwandfrei und das Konzert war daher von Erfolg gekrönt. Die Sängerinnen Frau Irene Wallner (statt Frau Daniela Treffner) und Frau Marika Ottitsch-Fally und der Sänger Herr Christian Müller, der auch die Conference, wie immer sehr humorvoll bestritt, trugen auch viel zum Erfolg des Konzertes bei.
Das erste Orchesterstück war, wie gewohnt, der “Floridsdorfer Spatzenmarsch” von Karl Schreier. Dem Spatzenmarsch folgte das Orchesterstück “La Vallee Maudite” von Francois Menichetti, das sehr schön umgesetzt und vorgetragen wurde. Mit viel Fingerspitzengefühl spielte das Orchester die “Teure Heimat” von Guiseppe Verdi, es war ein Erlebnis. Schönste Harmonie gab es zwischen der Sängerin M. Ottitsch-Fally und dem Ensemble bei “Endlich naht die Stunde” von W.A. Mozart. Die “Sechs Menuette” von W.A. Mozart wurden anschließend sehr gut dargeboten. Nun kam der große Auftritt von I. Wallner mit “Seguidilla der Carmen” von Georges Bizet. Nachfolgend hatten die beiden Künstlerinnen einen gemeinsamen Auftritt in der “Barcarole” von Jaques Offenbach. Diese Darbietung wurde mit lang anhaltendem Applaus belohnt. Ein Ohrenschmaus für Alle. Das Schlussstück im ersten Teil war dem Mandolinenorchester vorbehalten mit dem “Tanz des Matadors” von Hans Schwestka, das sehr rhythmisch vorgetragen wurde.

Der zweite Teil begann mit “Sur les rives du tage” von M. Maciocchi. Eine sehr gefällige Musik, die von den Musikern sehr locker dargebracht wurde. Nun hatte
M. Ottitsch-Fally wieder einen Ohrwurm für´s Publikum mit “Durch die weiten Felder” von Franz Lehar bereit, und die Zuhörer kamen auf ihre Rechnung. Mit viel Gefühl ging es dann weiter mit dem Volkslied “Lorelei”, gesungen von Christian Müller. Temperament zeigte danach M. Ottitsch-Fally mit “I feel pretty” von Leonard Bernstein. Bei dem nachfolgenden Stück “Sedliacka” von Karol Padivy zeigte das Orchester, dass es auch vor Tempo keine Scheu hat. Die temporeiche und schwungvolle Darbietung wurde mit viel Applaus belohnt. Hervorragend interpretiert von I. Wallner wurde “Memory” von A.Lloyd Webber. Christian Müller verzauberte beim nächsten Musikstück die Zuhörer mit “Moon river” von Henry Mancini. Schwungvoll wurde es dann mit “Veronika der Lenz ist da” von Walter Jurmann, frisch und fröhlich gesungen von M. Ottitsch-Fally. Mit dem “Bolero” von Sepp Nissl, sehr temperamentvoll und feurig vom Orchester gespielt, ging das Frühjahrskonzert zu Ende.
Aber Ende ist nicht gleich Ende. Was wäre ein Konzert der Floridsdorfer Spatzen ohne Zugaben? Und so gab es noch 2 Zugaben: “Schnucki ach Schnucki” von Hermann Leopoldi, gesungen von Chr. Müller und teilweise vom Publikum. Die zweite Zugabe war der “Zupf-Boogie” von Dieter Kreidler, mit viel Rhythmus und Begeisterung gespielt, und dadurch wurden die Zuhörer zum Mitklatschen verleitet.
Es ist den Floridsdorfer Spatzen mit seinem sehr engagierten Dirigenten
H. Koihser wieder einmal gelungen, ein wunderschönes Konzert, voll von Kontrasten, auf die Beine zu stellen und sein Publikum zu überzeugen, dass es sich lohnt diese Konzerte zu besuchen.