Frühjahrskonzert 2008 >zurück<

Das Glück beginnt, wo man die Zeit vergisst……….


Die Zeit wieder einmal vergessen konnte das Publikum, das das Frühjahrskonzert der Floridsdorfer Spatzen am 30.3.2008 im Haus der Begegnung in der Angererstraße besuchte. Obwohl die Sonne vom Himmel lachte, hat das treue Publikum den Konzertnachmittag nicht geschwänzt.

Der Dirigent Heinz Koihser hat ein fröhliches und beschwingtes Programm zusammengestellt und die dargebotenen Stücke natürlich auch arrangiert. Das Orchester war mit viel Freude und Elan bei der Sache. Unterstützt wurde es diesmal von der Sopranistin Marianne Schöftner und dem Tenor Alexander Klinger, und beide haben die Zuhörer mit ihrem Vortrag begeistert. Unterhaltung hat auch Herr Viktor Kautsch geboten, der die Conference übernommen hat.

Mit dem bekannten Floridsdorfer Spatzenmarsch von Karl Schreier wurde das Konzert eingeleitet und danach folgte Der Troubadour von Giuseppe Verdi. und das Menuett a.d.Symph. in Es-dur von W.A. Mozart. Beide Stücke wurden sehr einfühlsam vorgetragen und die Verständigung zwischen dem Dirigenten und dem Orchester hat sehr gut geklappt. Nach dem Menuett folgte das Wolgalied von Franz Lehar, hervorragend gesungen von Alexander Klinger. Dann wurde das Publikum nach Japan ins Japanische Teehaus von Gerhard Winkler versetzt. Ein sehr schöner Vortrag des Orchesters. Marianne Schöftner begeisterte mit I love Paris von Cole Porter und ein weiterer Ohrenschmaus von Alexander Klinger mit Schönes Italien von Franz Lehar folgte. Das letzte Stück vor der Pause war wieder dem Orchester vorbehalten, und zwar Auf einem persischen Markt .von Albert W.Ketelbey Bei dem Stück zeigte das Orchester wieder einmal, dass Freude an der Musik vorhanden ist.

Der zweite Teil begann mit zwei konzertanten Stücken, und zwar Geneve von Edgar Bara und Ballsirenen von Franz Lehar. Die Harmonie zwischen dem Dirigenten und dem Orchester war bemerkenswert. Ein weiterer Ohrenschmaus war Summertime von George Gershwin, gesungen von Marianne Schöftner, dem zwei Orchesterstücke Perfidia von Alberto Dominguez und Sergio von Giacomo Sartori folgten. Großen Applaus erntete Alexander Klinger mit Granada von Augustin Lara, und ebenso großen Applaus erhielt Marianne Schöftner mit Puppet on a string von Bill Martin & Phil Coulter. Das Spanische Ständchen von Hans Schmitt war der hervorragende Abschluss dieses Nachmittags.
Die Zugaben durften natürlich nicht fehlen: Schenkt man sich Rosen in Tirol, gesungen von Marianne Schöftner und Alexander Klinger und die Wiener Sektpolka waren ein kleines Dankeschön an das Publikum.